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Gengenbach
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Die Stadt Gengenbach (175-875 m) liegt im Ortenaukreis, wenige Kilometer südöstlich von Offenburg. Mit ihren ca. 11.000 Einwohnern verbindet diese alte Reichsstadt die Reize eines denkmalgeschützten Stadtensembles mit den landschaftlichen Reizen des sich zur Rheinebene hin öffnenden Kinzigtals.
Der Stadtname soll auf einen springenden Geng-Fisch (Salm) zurückgehen, ein Fisch, der früher häufig in der Kinzig vorkam und sich heute noch im Stadtwappen findet.
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Schon früh durch Kelten und Römer besiedelt, besteht seit dem 8. Jahrh. eine Benediktinerabtei.
Die eigentliche Stadtgründung geht auf die Zähringer zurück und bereits 1230 erhielt Gengenbach Stadtrecht. 1360 wurde Gengenbach Freie Reichsstadt bis 1803 das Kloster aufgelöst und die Stadt dem Großherzogtum Baden eingegliedert wurde.
Das heutige Stadtbild ist geprägt vom Wiederaufbau der Stadt nach 1689, als sie im pfälzischen Erbfolgekrieg von französischen Truppen fast vollständig zerstört worden war.
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Von den drei Stadttoren gelangt man zum zentralen Marktplatz der Stadt mit dem Röhrbrunnen von 1582. Die Brunnenfigur (eine Kopie, das Original steht im Städt. Museum) trägt die Schriftrolle mit den Privilegien der einstigen Freien Reichsstadt.
Das stattliche Rathaus von 1784 wurde von Stadtbaumeister Victor Kretz im Stil des französischen Klassizismus erbaut.
Die malerischen Fachwerkbauten der Altstadt (u.a. Engel- und Höllengasse) laden zum Verweilen ein.
Besonders sehenswert ist das Scheffelhaus, aber auch beachtenswerte Steinbauten wie das Kauf- und Kornhaus mit einem schönen Renaissanceportal, das Palais Löwenberg, ein Patrizierhaus aus dem 18. Jahrh., in dem sich heute das Städtische Museum befindet, oder die alte Ratskanzlei an der Westseite des Marktplatzes.
Erhalten sind noch große Teile der Stadtbefestigung.
Im Kinzigtorturm, dem größten und mächtigsten der Gengenbacher Tortürme, ist heute ein wehrgeschichtliches Museum eingerichtet, der städtebaulich bedeutendste Turm ist das Obertor, auf den die Häuserfronten der Altstadt trichterförmig zulaufen.
Etwas außerhalb der Stadtmauer steht der Niggelturm, der heute ein Narrenmuseum enthält, in dem die Tradition der alemannischen Fasnacht lebendig wird.
Etwas außerhalb der Altstadt befindet sich in einem ehemaligen Bahnwärterhaus das Flößerei- und Verkehrsmuseum.
Den Ostteil der Altstadt nimmt die ehemalige Benediktinerabtei ein. Die nach den Zerstörungen von 1689 von dem Vorarlberger Baumeister Franz Beer neu aufgebauten Gebäude sind heute Sitz einer Fakultät der Hochschule Offenburg, die ehemalige Klosterkirche ist heute die Gengenbacher Stadtkirche "St. Marien". Im Kern ist diese dreischiffige Basilika mit ihrem ebenfalls dreischiffigen Chor eine der wenigen erhaltenen romanischen Kirchenbauten der Region. Zwar sind Teile gotisch erneuert und ein barocker Turm ist hinzugekommen, aber die barocke Ausgestaltung des Kirchenraums wurde entfernt und so zeigt sich heute die Kirche wieder in ihrer ursprünglichen romanischen Gestaltung.
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Weitere Informationen zu Gengenbach finden Sie unter: http://www.stadt-gengenbach.de
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Impressum :: Letzte Änderung am: 26.10.2005