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Nördlicher Schwarzwald

Der Nördliche Schwarzwald erstreckt sich von Karlsruhe und Pforzheim im Norden bis Alpirsbach im Süden, von Baden-Baden im Westen bis Calw im Osten. Dieser Teil des Schwarzwaldes ist bekannt für seine dichten Tannenwälder, es ist die größte zusammenhängende Waldfläche in Baden-Württemberg.

Die Badische Weinstraße verbindet die Weinorte der westlichen Vorbergzone und erschließt eine liebliche Landschaft mit einem reichhaltigen kulinarischen Angebot, zu dem immer auch der örtliche Wein gehört. Die Schwarzwald-Hochstraße (B 500) verbindet von Baden-Baden aus die westlichen Höhen des Nördlichen Schwarzwaldes und öffnet immer neue Ausblicke über die Rheinebene hinüber zu den Vogesen im Elsaß. An dieser Straße liegt mit der Hornisgrinde (1.164 m) der höchste Berg des nördlichen Schwarzwaldes und mit dem Mummelsee einer der bekanntesten Karseen der Region, ein schon in der Eiszeit entstandener dunkler fischloser See, der nach der Sage von Mümmeln (Nixen) bewohnt sein soll.

Im nördlichen Teil des Schwarzwalds finden sich mehrere Thermen und Mineralquellen, die sechs bekanntesten sind die Thermalbäder von Baden-Baden, Bad Herrenalb, Bad Wildbad, Bad Liebenzell, Bad Rippoldsau und Bad Teinach, die jeweils von attraktiven Sauna- und Fitness-Einrichtungen umgeben sind.

Die Landschaft ist reich an Burgen, Klöstern, Schlössern und Museen. Zahlreiche Feste, Konzert- und Theateraufführungen bieten ein abwechslungsreiches und reichhaltiges Veranstaltungsangebot.

Der Nördliche Schwarzwald ist an seinem nordwestlichen Rand geprägt von der Großstadt Karlsruhe und 30 km östlich von Pforzheim, am westlichen Rand von Baden-Baden, Ettlingen, Rastatt und Bühl und im Schwarzwald selbst u.a. von den Städten Bad Herrenalb, Gaggenau, Bad Wildbad, Freudenstadt und Alpirsbach.

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