Titisee-Neustadt
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Titisee-Neustadt (800-1.200 m) ist eine nach der baden-württembergischen Gemeindereform gebildete Gemeinde mit ca. 12.000 Einwohnern, deren beiden grössten Ortsteile Titisee und Neustadt 5 km auseinanderliegen. Zwischen beiden Ortsteilen ragt der Hochfirst (1.190 m) auf. Von dem Aussichtsturm auf dem Gipfel bietet sich eine grossartige Fernsicht, an manchen Tagen bis zu der Alpenkette im Süden. Die 2001 eingeweihte und für Weltcup-Skispringen geeignete Hochfirstschanze passt sich bei Neustadt gut in die Abhänge des Hochfirsts ein. |
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Neustadt (ca. 9.000 Einwohner) wird bereits 1275 erwähnt, aber ein verheerender Brand zerstörte 1817 die Stadt. Geprägt war Neustadt bis ins 19. Jahrhundert von der Uhrenherstellung. Heute sind es kleinere und mittlere Betriebe der Holz-, Papier- und Metallindustrie, die neben dem Fremdenverkehr die Arbeitsplätze sichern. Die neugotische Pfarrkirche (1897) dominiert den Ort, ganz in der Nähe liegt der Kurgarten mit Freizeit- und Kureinrichtungen. Die ebenfalls in der Nähe liegenden Heimatstuben zeigen Exponate zur Geschichte Neustadts und der Region, besonders sehenswert ist eine vollständig eingerichtete Uhrmacherwerkstatt und eine Bauernküche.
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Titisee (ca. 2.100 Einwohner) besitzt das Prädikat "heilklimatischer Kurort" und hat deshalb den Durchgangsverkehr aus dem Ortsbereich verbannt. Die Gemeinde Titisee hat erst 1929 den Namen des Sees angenommen, vorher hiess der Ort "Vierthäler". |
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Die Gemeinde Friedenweiler (ca. 1.900 Einwohner) liegt 4 km östlich von Neustadt, es ist ein kleiner und sehr schön gelegener Kneippkurort und Wintersportplatz. Besonders sehenswert ist die dortige ehemalige Klosterkirche und heutige Pfarrkirche, die von 1725-1731 als Barockbau nach den Plänen von Peter Thumb entstand.
Weitere Informationen zu Titisee-Neustadt finden Sie unter: http://www.titisee-neustadt.de